27.09.2017

Blog: Ich fühle mich schuldig

Schuldig oder nicht – das Gefühl drückt arg auf das Gemüt. Jegliche Versicherung, dass es nicht die eigene Schuld ist, vermag den Schmerz im Herzen nicht zu lindern: Rob ist nicht mehr unter uns.

 

Tragisch ist, dass sich ein Leben voller Schuldgefühle normal anfühlen kann. In einer Studie der Barna Research Group haben 60% der amerikanischen Christen zugegeben, das Gefühl zu haben, Gott nicht gerecht zu werden. Anders gesagt: Mehr als die Hälfte der amerikanischen Christen leben mit dem, was ich leicht erhöhtes „Schuldfieber“ nenne.

Das Problem bei einem Leben mit Schuldgefühlen ist, dass die Freude am Leben verloren geht und das Hier und Heute keinen Sinn mehr ergibt. Man wird fremdbestimmt.

Ein Leben geprägt von Schuldgefühlen ist immer bestrebt, es allen recht zu machen: Gott und den Menschen. Egal was man tut, es reicht nie!

Es ist für unsere seelische (wie auch körperliche) Gesundheit unablässig, dass wir lernen, mit diesen Schuldgefühlen umzugehen:

  1. Wahre Schuld und Schuldgefühle sind nicht dasselbe.
    Bei der Schuld geht es um knallharte Fakten. Schuld ist ein Rechtsbegriff. Ein Richter oder eine Jury benutzen ihn, wenn ein Angeklagter schuldig gesprochen wird aufgrund klar erwiesener Tatsachen.

  2. Nimm Vergebung an
    Schlimme Dinge passieren guten Menschen.Das ist einfach so. Die Augen davor zu verschliessen, macht uns nur blind und umso mehr zum Opfer und Täter. Wir haben deshalb häufig Beziehungsstress und kommen dann nicht mehr klar miteinander. Die Situation ändert sich aber drastisch, wenn wir uns nicht dauernd rechtfertigen müssen – wenn wir einfach geliebt und angenommen werden, genau so wie wir sind. Entgegen der allgemeinen Meinung: So ist Gott: Er nimmt uns an, wie wir sind. Unsere Schuld ist für ihn kein Problem, wenn wir sie ihm bekennen.

  3. Trenne dich von der Lüge
    Oft hindert uns etwas in uns, das zu glauben: Es ist zu gut um wahr zu sein! Die Bibel hat dafür einen Namen: Das Böse in uns. Der Teufel fragt nicht, ob du ihm nachfolgen willst. Er „macht“ dich ganz einfach zum Sklaven, indem er dir immer und immer wieder aufzeigt, wie schlecht du bist und dass du Gott nicht gefällst. DAS IST EINE LÜGE und damit macht er uns fertig – nicht Gott. Trenne dich von der Lüge, dass Gott dich nicht liebt, sich nicht um dich kümmert. Nimm die Wahrheit an, dass Gott dich liebt, dir jeden Tag Gutes tut und nur das Beste für dich will.

 

Denn so sehr hat Gott diese Welt geliebt: Er hat seinen einzigen Sohn hergegeben, damit keiner verloren geht, der an ihn glaubt. Sondern damit er das ewige Leben erhält. (Johannes 3,16 BB)

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