08.08.2017

Blog: Ich fühle mich bedeutungslos

Immer die anderen! Ich kann machen, was ich will, ich werde einfach nicht beachtet. Manchmal frage ich mich, ob ich für einige Leute in meinem Umfeld einfach ein „Objekt“ bin, das man braucht, wenn es gerade nützlich ist, aber als Mensch keine Bedeutung habe.

Wenn ich diesen Gefühlen der Bedeutungslosigkeit freien Lauf lasse, versinke ich im Selbstmitleid und werte mich sogar noch selber ab

Wenn es mir in solchen Momenten gelingt, mir ins Bewusstsein zu rufen, dass ich in Jesus wertvoll und geliebt bin, dann ist es möglich, meinen negativen Gefühlen eine andere Richtung zu geben. Es ist so gut zu wissen, dass Jesus gut über mich denkt. Das gibt mir wieder eine Perspektive

Im Johannes-Evangelium 14,4-5 wird erzählt, was passiert, wenn ich mich nach Jesus ausrichte: Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht hervorbringen; sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun.

Das bedeutet also, dass er sich wünscht, dass ich ganz nahe an seinem Herzen bin. Wenn ich mir seiner Annahme, Nähe und Liebe bewusst bin, ist mein Herz gefüllt und ich muss meine Bedeutung nicht länger bei meinen Mitmenschen suchen. Ich kann dann aus seiner Annahme leben, reden, handeln – und so lernen, auch mal „Nein“ zu sagen. Meine Bedeutung hängt nicht mehr von meinen Mitmenschen ab.

Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Christus Jesus wiederkommt (Philipper 1,6).

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